7 hilfreiche Tipps für ein Shooting mit Kindern

7 hilfreiche Tipps für ein Shooting mit Kindern

7 hilfreiche Tipps für ein Shooting mit Kindern

Viele Eltern kennen es: Unter unzähligen Schnappschüssen vom Familienausflug mit Kind sind nur wenige Fotos zu gebrauchen. Schnelle Bewegungen, fehlende Geduld oder eine große Portion Eigensinn des Sprösslings machen ein gutes Kinderfoto zur Herausforderung. Doch was macht überhaupt ein gutes Kinderfoto aus und muss es wirklich immer so perfekt sein? Wir gehen der Frage auf den Grund und geben zudem hilfreiche Tipps und Tricks, wie das nächste Kindershooting ein voller Erfolg werden kann.

Ein gutes Kinderfoto muss nicht immer perfekt sein

Nicht jeder Elternteil ist von Beruf Fotograf und kennt sich mit Beleuchtung, Blitz, Objektiv und Co. bestens aus. Das muss auch gar nicht sein. Ein gutes Kinderfoto ist nicht unbedingt von den technischen Bedingungen beim Shooting abhängig. Hier ist etwas anderes gefragt: Spaß und Individualität. Der Spaß sollte im Vordergrund stehen, sowohl für den Fotografen als auch für das Kind. Bekommt das Kind beim Shooting vorgegeben, was es zu tun und zu machen hat? Ist ein Elternteil nach vielen Minuten komplett genervt, weil immer noch kein perfektes Foto zu Stande gekommen ist? Spaß sieht definitiv anders aus.

Besonders unkonventionelle Bilder können Kind und Eltern begeistern. Keiner kennt das eigene Kind und dessen persönlichen Charaktereigenschaften besser, als die Eltern. Das Kind ist selbstbewusst, hat seinen eigenen Kopf und ist gerne mal rebellisch? Dieser Charakterzug kann sich sehen lassen –immerhin gehören Emotionen zum Aufwachsen und geben dem Foto eine individuelle und einzigartige Note. Also kann das Kind auch mal beherzt in die Kamera schreien, verträumt seiner Lieblingsbeschäftigung nachgehen oder Aktion erleben.

Sind wir mal ehrlich: Warum machen Eltern überhaupt so gerne und oft Fotos von ihren Kindern? Weil sie ihr eigenes Fleisch und Blut von Herzen lieben, besondere Momente festhalten möchten und Fotos Emotionen wecken. Erinnerungen an einen stressigen und langweiligen Moment werden wohl weder beim Kind, noch bei den Eltern warme Gefühle hervorrufen.

So wird das Fotoshooting mit den Kleinen ein voller Erfolg

  • Zeit nehmen: „Gut Ding will Weile haben.“ – Auch ein Kindershooting braucht seine Zeit. Schöne Fotos entstehen nicht auf Knopfdruck und schon gar nicht unter Zeitdruck. Lieber etwas zu viel Zeit einplanen und entspannt ans Werk gehen. So können auch ungeplante Vorkommnisse Sie nicht in Stress und Hektik versetzen.
  • Spaß haben: Das Fotoshooting soll eine schöne Auszeit vom Alltag und vor allem eine spaßige Angelegenheit werden. Die Kinder stehen im Vordergrund und haben meist schon tolle Ideen, was sie gerne machen möchten. Rumstehen und nett aussehen gehört hier weniger dazu: Kinder wollen spielen, sich austoben und die Welt entdecken. Wird das Fotoshooting zu einem großen Spiel, entstehen die tollen Fotos ganz von selbst!
  • Experimentieren: Mit etwas Kreativität und Experimentierfreude zaubert der Fotograf außergewöhnliche Bilder. Unübliche Positionen, Ausschnitte und Situationen machen das Foto zu etwas Besonderem.
  • Persönlichkeit mit einbeziehen: Die Persönlichkeit des Kindes und der Ausdruck dessen sollten beim Shooting gefragt und erlaubt sein. Das Kind hat zum Beispiel ein Lieblingskuscheltier, welches es immer bei sich hat? Dann darf das natürlich auf den Fotos nicht fehlen. Selbst gewählte Kleidung, Accessoires oder ein geliebter Ort verleihen dem Foto Persönlichkeit.
  • Wertschätzung: Kinder möchten sich wertgeschätzt fühlen. Ihr Sprössling möchte jetzt zigmal von der Parkbank springen, weil es glaubt, dass dabei tolle Fotos entstehen werden? Auch wenn die Eltern eine andere Meinung haben, freut sich das Kind, wenn es seine eigenen Erfahrungen machen darf.
  • Äußere Umstände bedenken: Eltern müssen auf alles vorbereitet sein: Genau dann, wenn gerade mal keine Toilette in der Nähe ist, muss das Kind plötzlich ganz dringend. In der Mittagszeit quälen Hunger und Durst und lassen das geplante Shooting schnell in Vergessenheit geraten. Aus diesem Grund sollte die Location mit Bedacht ausgewählt werden und wichtige Mitbringsel wie Proviant und Ersatzkleidung vor Ort sein.
  • Keine Erwartungen: Wer keine Erwartungen hat, kann auch nicht enttäuscht werden. Beim Fotoshooting sollte die Zeit miteinander im Vordergrund stehen. Ob dabei schöne Fotos entstehen, ist zunächst einmal nebensächlich. Mit dieser Einstellung lässt sich der Moment ganz entspannt erleben.

Mit unseren Tipps sind viele tolle Fotos entstanden? Damit diese nun nicht auf der Festplatte versauern, sollten sie auch entsprechend gewürdigt werden. Eltern könnten die Erinnerungen in einem Album festhalten. Mit einer kostenlosen Software lässt sich schnell und einfach ein Fotobuch erstellen, das sich auch wunderbar als Geschenk für Familienmitglieder und Freunde eignet.