Die Fünf Sprachen der Liebe

„Die Fünf Sprachen der Liebe für Kinder“ –
viel mehr als nur ein Buch

Informationstafeln für Eltern sind mittlerweile in jedem Kindergarten zu finden und so komme auch ich oft nicht umhin, das eine oder andere Plakat zu lesen, wenn ich in den Einrichtungen unterwegs bin.

Vor noch nicht allzu langer Zeit wurden Eltern zu einem offenen und kostenlosen Informationsabend eingeladen, der für alle Interessierten in den Räumen der Kindertagesstätte stattfinden sollte.

Thema des Abends war „Die fünf Sprachen der Liebe“. Hm, interessant dachte ich und konnte mir unter dem Thema nicht viel vorstellen, bis ich bei meinen Recherchen und Nachfragen auf das gleichnamige Buch von Gary Chapman und Ross Campell gestoßen bin.

Ein Buch, welches ich vor allem Eltern, aber auch Erziehern gerne vorstellen und empfehlen möchte, da es ein Thema beinhaltet, das zum einen sehr wichtig ist, zum anderen aber auch die größten Missverständnisse bergen kann – nicht nur im Zusammenleben mit Kindern.

Was wir sagen und was der andere versteht

Missverständnisse gehören in Beziehungen zu Freunden oder auch zum Partner oder zu Eltern und Geschwistern offenbar einfach dazu. Aber warum ist das so? Warum fühlen wir uns so oft missverstanden? Habe ich mich nicht klar ausgedrückt? War doch eigentlich ganz logisch, oder?

Das was wir sagen und das, was unser Gegenüber versteht, sind oft zwei völlig unterschiedliche Dinge. Tonlage, Körpersprache und auch die aktuelle Gemütsverfassung unseres Gesprächspartners spielen dabei eine entscheidende Rolle. So ist der Genickbruch oft nicht was wir sagen, sondern wie wir es sagen.

Mein Lieblingssatz dazu: „Schatz, wann ist das Essen fertig?“ Spielen Sie doch einmal mit Tonfall, Betonung, Körpersprache und stellen Sie sich Situationen vor, in denen Sie einen solchen Satz sagen oder hören. Merken Sie etwas? Ein und derselbe Satz kann viele verschiedenen Bedeutungen haben. Von einem einfachen Wunsch nach einer belanglosen Information bis hin zu einem Vorwurf ist hier vieles denkbar.

Liebe muss auch kommuniziert werden

Wie Sie sehen, ist Kommunikation eine sehr komplizierte und auch sehr persönliche, vielleicht sogar emotionale Sache, denn nur so kann sichergestellt werden, dass die Worte und Signale, die ich aussende, auch genauso bei meinem Gegenüber ankommen und aufgefasst werden, wie ich sie gemeint habe.

Mit der Liebe verhält es sich genauso. Ich sende Signale aus, doch versteht mein Kind diese auch genauso, wie ich sie meine, oder verhallt meine Botschaft ungehört im Raum?

Was hat es mit den Fünf Sprachen der Liebe auf sich?

Gary Chapman hat die Liebe unter dem Aspekt der Kommunikation untersucht und herausgefunden, dass jedes Kind und auch jeder Erwachsene eine bestimmte Sprache der Liebe spricht. Manchmal auch zwei oder drei, aber in jedem Fall gibt es eine Muttersprache, die er vor allen anderen beherrscht und in der mit ihm gesprochen werden muss, dass er auch versteht und spürt, wie sehr man ihn liebt.

Während das eine Kind unter Liebe versteht, dass man ihm das täglich auf verschiedenste Art und Weise sagt, kann das andere mit den bloßen Wörtern gar nichts anfangen. Es braucht Zeit mit seinen Lieben und die Aufmerksamkeit derer. Wieder andere Kinder brauchen kleine Mitbringsel und Geschenke, dass sie verstehen, dass sie geliebt werden.

Das klingt vielleicht oberflächlich, aber es ist ihre Art die Liebe zu verstehen. Er schenkt mir etwas, also mag er mich. Die logische Konsequenz: Die Sprache, die das Kind spricht, in der wird es auch den Eltern und Geschwistern seine Liebe zeigen.

So bringt das eine Kind Mama jeden Tag frische Blumen oder auch einen toten Käfer mit, andere kleben den Eltern am Hosenbein und signalisieren so, dass sie Nähe suchen, und bringen dadurch ihre Liebe zum Ausdruck.

Lieben heißt verstehen

Einfach wäre, wenn man den Kindern eine bestimmte Sprache lernen oder anerziehen könnte. Aber das geht nicht. Ihre eigene Sprache der Liebe ist unseren Kindern in die Wiege gelegt und es ist an uns als Eltern diese zu lernen und auch zu sprechen, um unser Kind glücklich zu machen.

Viele Eltern denken, dass es ausreicht, ihren Kindern nur oft genug zu sagen, dass sie sie lieben, ihnen Anerkennung und Lob auszusprechen oder ihnen Geschenke zu machen und wundern sich, warum die Kinder in ein paar Jahren sagen, dass sie nicht wirklich das Gefühl hatten, dass ihre Eltern sie bedingungslos geliebt haben.

Was hat diesen Kindern denn gefehlt? Vielleicht war es Zeit. Spieleabende, Gespräche am Lagerfeuer, gemeinsames Kuchenbacken oder Burgen bauen, spazieren gehen oder basteln.

Sprechen Eltern und Kinder die gleiche Sprache, ist das für alle Seiten das Beste, aber oft muss man genau darauf achten, welche Signale unsere Kinder senden um zu verstehen, was sie brauchen.

Ein Buch für Eltern und Partner

Das Buch gibt es auch in der Version für Erwachsene und nennt sich dann einfach „Die fünf Sprachen der Liebe“, basiert jedoch auf dem gleichen Modell. Lesenswert für Partnerschaft, Familie und Freundschaft.

„Die fünf Sprachen der Liebe für Kinder“ empfiehlt sich gerade für Eltern, die vielleicht das Gefühl haben, alles für ihr Kind zu tun und dennoch nicht zu ihm durchzudringen und ist eine tolle und empfehlenswerte Lektüre für alle, die ergründen wollen, was in den kleinen Kinderseelen vor sich gehen mag.

Ich hoffe, dieser Tipp hat ihnen gefallen. Habe ich noch was vergessen?
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Mit lieben Grüßen, Ihr Kindergartenfotograf, Ralf Schmidt

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