Kita Vorbereitung

Kita Vorbereitung

Ist Ihr Kind perfekt auf den Kindergarten vorbereitet?

Viele Eltern fragen sich, ob denn der Kindergartenstart auch gelingen wird. Ob die Trennung von Mama für das Kind nicht zu schlimm ist und ob die Eingewöhnung kurz und schmerzlos oder sehr lang und aufreibend für alle Seiten sein wird.

Sicherlich ist es eine Charaktersache, ob Ihr Kind lieber auf Ihrem Arm durch den Tag geht oder den Kontakt mit gleichaltrigen Kindern sucht, ob es schüchtern oder sehr aufgeschlossen ist, ob es sich etwas zutraut oder noch immer die Nestwärme sucht.

Dennoch kann man bereits vor der Eingewöhnungszeit sein Kind auf den Kindergartenbesuch vorbereiten, ganz behutsam und sachte von Mama und Papa „entwöhnen“ und auch die Eltern können sich mit der Situation vertraut machen, die Verantwortung für Ihr Ein und Alles plötzlich in fremde Hände zu legen.

Tipp 1 – Die eigene Einstellung

Es heißt sehr oft, dass Kinder merken, wenn sich die Eltern in einer bestimmten Situation unwohl fühlen. Das macht den Kleinen Angst. Warum ist Mama unsicher? Gibt es denn da etwas, wovor ich Angst haben muss?

Werfen Sie zuerst Ihre eigenen Bedenken über Bord und wählen Sie eine Betreuungsform, mit der Sie vollkommen bei sich sind. Wenn das nicht der Kindergarten ist, sondern die Tagesmutter oder Oma, dann bevorzugen Sie auch diese. Wenn Sie Angst haben, signalisieren Sie das unterbewusst auch Ihrem Kind und verunsichern es. Bereiten Sie daher zunächst sich selbst auf die Kindergartenzeit vor.

Tipp 2 – Vergessen Sie „Freust du dich auf den Kindergarten?“

Diese Fragen stellen Omas, Tanten und Freunde gern. Aber warum? Gibt es denn für das Kind ein Grund sich nicht auf den Kindergarten zu freuen? Gibt es denn Kinder, die sich nicht darauf freuen? Warum das denn? Ist denen was passiert?

Was von den Erwachsenen gut gemeint ist, verstehen und assoziieren Kinder – je nach Alter – oft mit ganz anderen Dingen. Geben Sie ihm immer das Gefühl, dass der Kindergarten etwas Tolles ist, das ist die beste Vorbereitung.

Tipp 3 – Ab auf den Spielplatz

Um Ihrem Kind die Angst vor Ablehnung und die Unsicherheit im Umgang mit anderen Kindern zu nehmen, gehen Sie möglichst oft auf den Spielplatz und fördern Sie Kontakte mit anderen Kindern.

Wenn Mama es immer beschäftigt, hat das Kind keinen Grund auf andere zuzugehen, sie anzusprechen, Sozialverhalten zu üben und selbstsicher zu werden. Fördern Sie, dass es auf dem Spielplatz nicht immer nur Mama die Schaukel anschiebt und das Kind an der Rutsche auffängt, sondern es auch mal allein und mit anderen Kindern losziehen kann und beobachten Sie das Ganze stolz aus sicherer Entfernung.

Tipp 4 – Spieleangebote der Einrichtung nutzen

Eine tolle Vorbereitung auf den Kindergarten sind die in vielen Einrichtungen angebotenen Spielenachmittage. Dort treffen sich die künftigen Betreuungskinder zum gemeinsamen Spielen und Spaß haben. So lernen Sie nicht nur mögliche neue Freunde kennen, sondern auch die Gruppenzimmer, die Erzieher, das Ambiente und die Atmosphäre.

Als Mama sind Sie immer dabei und haben so zum einen die Möglichkeit Fragen zu stellen und können auf der anderen Seite auch mögliche eigene Bedenken abbauen. Ein tolles Angebot vieler Einrichtungen zur Vorbereitung auf die Kita.

Tipp 5 – Mittagsschlaf bei Oma

Sollte Ihr Kind über kurz oder lang auch den Mittagsschlaf in der Kita abhalten sollen, macht es Sinn, auch dieses Szenario – sicherlich auch zur eigenen Beruhigung – bereits vor der Eingewöhnung durchzuspielen.

So kann das Kind, wenn die Möglichkeit besteht, ein paar Mal den Mittagsschlaf bei Oma halten. So hat es noch eine ihm bekannte Umgebung und eine feste Bezugsperson, aber schon mal ein fremdes Bett und einen anderen Tagesablauf.

Tipp 6 – früh genug mit der Vorbereitung beginnen

Sie müssen dem Kind natürlich nicht schon ein Jahr vor dem ersten Kindergartenbesuch ständig damit in den Ohren liegen, aber der Besuch der Spielenachmittage als Vorbereitung auf den Kindergarten empfiehlt sich mindestens 6 Monate vorher, da die Treffen oftmals nur einmal im Monat stattfinden und es terminlich sicherlich auch nicht immer passt.

Auch an den Mittagsschlaf bei Oma und den Umgang mit Freunden und fremden Kindern kann man nach und nach ganz sanft forcieren. Das erleichtert die Trennung auch für Mama, wenn es dann so weit ist, und stärkt das Kind in seinem Selbstbewusstsein und seiner Eigenständigkeit.

Kinder sind anpassungsfähig

Kinderpsychologen sagen, dass Kinder viel anpassungsfähiger sind als wir Erwachsene denken und dass sie sich über viel weniger Dinge Gedanken machen. Ängste und Unsicherheit sind oft ein Produkt von Dingen, die die Kleinen gehört oder gesehen haben oder eben ein Gefühl, dass sich in ihnen breitmacht, wenn Sie die Unsicherheit und Angst der Eltern und Mitmenschen einer bestimmten Sache gegenüber spüren.

Kinder sind von Natur aus unbedarft und neugierig. Halten Sie sich das vor Augen und lassen Sie Ihr Kind auch mit dieser Einstellung seinen Platz mit all den neuen Freunden, Spielsachen und spannenden Tagesabläufen erkunden. Das wird richtig toll!

Ich hoffe, dieser Tipp hat ihnen gefallen. Habe ich noch was vergessen?
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Mit lieben Grüßen, Ihr Kindergartenfotograf, Ralf Schmidt

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